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Nach den verheerende Auswirkungen des Kampfes zwischen Superman und General Zod vom zerstörten Planeten Krypton sind die Ansichten über den Mann aus Stahl geteilt: Die einen verehren ihn als gottgleichen Retter, die anderen sehen in ihm eine Bedrohung für die Menschheit. Zu letzteren gehört auch Bruce Wayne alias Batman. Er beschließt, sich Superman entgegenzustellen. Während die beiden Superhelden sich einen Kampf mit ungewissem Ausgang liefern, plant Lex Luthor seinen eigenen Rachefeldzug.
Regie: Zack Snyder
Drehbuch: David S. Goyer, Chris Terrio
Schnitt: David Brenner
Kamera: Larry Fong
Schauspieler*innen: Ben Affleck, Henry Cavill, Jesse Eisenberg, Gal Gadot, Amy Adams, Diane Lane, Jeremy Irons, Holly Hunter, Laurence Fishburne
Land: USA
Sprache: Englisch
Länge: 2h32min (Kino), 3h3min (Ultimate Edition)
Genre: Superhelden, Adventure, Action
Hinweis: In der nachfolgenden Review wird die Handlung des Films gespoilert. Schaut im besten Fall den Film, bevor ihr diesen Artikel vollständig lest.

“Die Welt war so gefesselt von dem was Superman tun kann, dass niemand gefragt hat, was er tun sollte.”

Vor fast genau fünf Jahren, am 24.03.2016 startete Batman v Superman: Dawn of Justice in den deutschen Kinos. Mit einer Laufzeit von 151 Minuten war der Film damals ganze 31 Minuten kürzer als die Ultimate Edition, die zum Heimkino erschien. 31 Minuten, die entscheidend für die Aufnahme dieses Films in die Ruhmeshalle der Superheldenfilme waren. 31 Minuten, die darüber entschieden, ob dieser Film ein Reinfall oder ein Meisterwerk ist. Für mich ist Zack Snyders Superheldenepos eindeutig zweiteres – und das ohne Wenn und Aber.

Drei Jahre zuvor startete Warner mit Man of Steel das DC Extended Universe. Für den Regieposten wurde kein anderer als Zack Snyder verpflichtet, der bereits in der Vergangenheit mit einer Superheldenverfilmung überzeugen konnte, nämlich Watchmen aus dem Jahre 2009. Düster, ernst und meist nah am Graphic Novel hat dieser Film heute noch eine große Fanbase. Auch Supermans Origin Story inszenierte Snyder düster, womit er sich direkt von der Konkurrenz aus dem Hause Marvel unterschied. Doch Man of Steel kam sehr gemischt an. Viele kritisierten Snyders sogenannte “Zerstörungsorgie”. Vor allem am Ende des Films kracht und explodiert es nur noch, ob mit oder ohne Sinn, und spätestens dann ist der Film für Viele nur noch eine reine Materialschlacht. Ob man das für angemessen hält oder mag, ist jedem selbst überlassen. Aber es schien so, als hätte Snyder auf die Kritik gehört. Denn die Fortsetzung ist alles andere als das. In Batman v Superman: Dawn of Justice wird erstens nicht ohne guten Grund und zweitens bei Weitem nicht so viel wie in seinem Vorgänger zerstört. Ja, auch hier gibt es die Snyder-esque Zerstörung zu bestaunen, aber Zack und seine Drehbuchautoren, David S. Goyer (Blade, The Dark Knight) und Chris Terrio (Argo), fokussierten sich mehr auf die Figuren, ihre (inneren) Konflikte und sogar auf den Ausbau des DCEU.

“So fängt es an, Sir, das Fieber, der Zorn, das Gefühl von Machtlosigkeit, durch das gute Menschen grausam werden.”

Ben Affleck löste 2016 Christian Bale als Batman ab. Doch da mittlerweile jeder Batmans Entstehungsgeschichte kennt, war es auch nicht nötig, sie nochmal zu wiederholen – und doch tat es Snyder. Aus gutem Grund, da sie wichtig für die Charakterentwicklung von Bruce Wayne ist. Das Opening zeigt dabei abwechselnd die Ermordung von Bruces Eltern und die Entstehung von Batman, unterlegt mit Hans Zimmers und Junkie XLs Beautiful Lie – der wunderschönen Lüge, die Fledermäuse würden ihn ans Licht bringen. Denn Snyder zeigt uns hier eine sehr düstere Version des Beschützers von Gotham. Afflecks Batman ist ein gebrochener und vor allem traumatisierter Mann. Nicht nur der Tod seiner Eltern, sondern auch Gotham haben aus ihm das gemacht, was Snyder uns präsentiert – einen alkohol- und medikamentenabhängigen Rächer von Gotham.

Die Verbindung zu Man of Steel kreiert Snyder dann, indem er Bruce Wayne mitten in das Finale dieses Films katapultiert. Bruce eilt selbstlos nach Metropolis, um seine Belegschaft vor der gewaltigen Zerstörung zu retten. Er bekommt hautnah mit, welche Zerstörung Superman und seine Gegner anrichten. Obwohl tausende Menschen dabei sterben, wird Superman von da an als Held, sogar beinahe als Gott verehrt. Aber nicht von Bruce, für ihn ist einzig und allein Superman schuld an den Toten. Für ihn ist Superman eine Gefahr. Von da an verachtet er ihn, hasst ihn regelrecht. Man kann diesen Hass in Afflecks Augen sehen. Sein Schauspiel ist durch die Bank fantastisch und für mich ist er mit Abstand der beste Batman.

Über die meiste Zeit des Films wird Bruce von seiner Machtlosigkeit und seinem Hass gegenüber Superman getrieben, ja sogar geblendet. Doch Snyder belässt es nicht dabei. Für Batman ist der Mann aus Stahl nicht mal ein Mensch. Er versucht mit aller Macht einen Weg zu finden, Superman zu töten und nimmt dabei sogar Menschenopfer in Kauf – und merkt dabei nicht, wie paradox das ist. Doch das alles ändert sich in einem Moment der Menschlichkeit – der Martha-Szene. Snyder und seine Drehbuchautoren haben sich den Zufall zunutze gemacht, dass die Mütter von Bruce Wayne und Clark Kent beide Martha heißen. In seinem vermeintlich letzten Atemzug bittet Superman die Fledermaus, Martha zu retten. Batman zögert daraufhin, denn bereits die bloße Erwähnung dieses Namens ruft bei ihm seine traumatischen Erinnerungen auf den Schirm – verständlich, bei dem, was er als Kind durchmachen musste. Lois’ Erklärung, Martha Kent ist Supermans Mutter, lässt Batman erkennen, dass Superman doch menschlich ist und sein Hass sinnlos war. Diese Szene ist die Schlüsselszene in Batmans Charakterentwicklung. Sein blendender Hass, sein Trauma, seine Zweifel und schlichtweg das Gotham in ihm ließen ihn nicht an das Gute in Superman und in die Menschheit glauben, doch die Liebe zur eigenen Mutter hat das geändert.

“Auf dieser Welt kann niemand nur gut sein.”

Henry Cavill ist der perfekte Superman. Das bestätigt mir Batman v Superman nur. Cavill darf hier nämlich zeigen, dass Superman mehr als nur ein gottesähnlicher Held ist. Denn er ist auch ein Mensch. Mit all seinen Emotionen. Auch wenn er von einem anderen Planeten kommt, wurde er von Menschen erzogen, lernte menschliche Moral und sogar die Liebe, etwas, dass alle Menschen eint, kennen. Seine Liebe zu Lois Lane lässt ihn dabei sogar am menschlichsten von allen wirken. Sie ist für ihn seine Welt, sein Ein und Alles. Sie ist auch gleichzeitig eine seiner größten Schwächen. Und genau diese Schwäche macht ihn sogar menschlicher als Batman. Doch als Zuschauer weiß man bekanntlich mehr und der Mann aus Stahl hat mit falschen Anschuldigungen und der Frage, was er als Superman eigentlich tun darf, zu kämpfen. Denn ihm werden unter anderem die Morde in Afrika angehängt. Aber da Clark selbst weiß, dass diese Anschuldigungen falsch sind, sieht er sich zunächst nicht in der Verantwortung, Stellung zu beziehen. Ein Fehler, wie sich später herausstellt.

Spätestens nach der Explosion im Kapitol sieht man ihm jedoch seine Zweifel und den Schmerz deutlich an. Der Schmerz, all diese Menschen wegen seiner vermeintlichen Ignoranz nicht gerettet haben zu können. Dabei hat er schon immer so viel Gutes wie nur möglich getan – er rettet als Amerikaner sogar die Russen. Doch die Menschen rechnen ihm auch den Anschlag auf das Kapitol an und so wird er von einem Gott zum größten Hassobjekt Amerikas. Auf seiner Selbstfindungsreise trifft er dann imaginär seinen verstorbenen Vater, der ihm klar macht, dass jede Tat, auch jede Gute, Konsequenzen hat. Aber mit diesen Konsequenzen muss man leben. Sein Vater hat es mithilfe seiner Mutter getan und Clark sieht ein, es nur mit Lois zu schaffen. Seiner Welt.

“Die Teufel kommen nicht aus der Hölle unter uns, nein, sie kommen vom Himmel.”

Ich muss zugeben, ich habe die Comics nicht gelesen und habe dementsprechend keinen Vergleich, aber ich finde Jesse Eisenberg als Lex Luthor großartig. Und seinen Masterplan ebenso. Man muss bedenken, dass Batman v Superman ein Superheldenfilm ist. Man sollte nicht jedes Wort oder jede Tat auf die Goldwaage legen. Wenn man das im Hinterkopf hat, kann man meiner Meinung nach Luthors Pläne nur fantastisch finden. Selbst wieso er es tut, kann man dann nachvollziehen. Er erwähnt selbst, dass er als Kind von seinem Vater misshandelt wurde. Wie Batman ist auch er von Kind an gezeichnet. Nur zeigt es sich bei ihm in Form seines Größenwahnes. Damals hat ihn niemand vor den Schlägen seines Vaters gerettet, nicht Mal der allmächtige Gott. Das hat ihn bereits als Kind gelehrt, dass Allmacht nicht nur gut sein kann, denn ansonsten hätte Gott ihn ja gerettet. Und da Superman auch allmächtig ist, ist er nach Luthors Logik auch nicht nur gut. Und ebenso unschuldig. Denn Macht kann seiner Ansicht nach nicht unschuldig sein. Und Superman hat eben diese Macht – Macht, die Luthor nicht hat. Aber er hat Wissen, nämlich das Wissen, wer Superman und Batman sind. Und Wissen ist bekanntlich Macht, nur nicht in diesen Fall. Und genau dieses Paradoxon will Luthor mit all seinen Mitteln beseitigen.

Ja, dabei verlässt er sich hin und wieder etwas auf den Zufall. Aber innerhalb der Superheldenlogik und mit Blick auf die Konkurrenz ist das meiner Meinung nach absolut vertret- und nachvollziehbar. Er gibt obendrein selbst zu, wie einfach es war, Batmans Hass auf Superman zu schüren. Obwohl das alles eine sehr krude, ja sogar kindliche Logik hat, passt das absolut zu dieser Version von Lex Luthor. Dass er noch mit dieser kindlichen Logik denkt, wird meiner Meinung nach damit verdeutlicht, dass er vergleichsweise jung ist, während der Arbeit aus Spaß Basketball spielt und gerne noch Bonbons lutscht. Ein verrücktes Genie, dass es nie geschafft hat, aus der Rolle des misshandelten Kindes auszubrechen.

“Sag mir, kannst du bluten?”

Zack Snyder ist für seine ‘Style over Substance’ Filme wie Sucker Punch oder 300 bekannt. Während er mit Batman v Superman endlich wieder Substanz beweisen konnte, gelang ihm aber mindestens genauso gut der Style des Films. Snyders Inszenierung ist hier auf allerhöchstem Niveau. Viele ruhige und übersichtliche Kamerafahrten, detailreiche Sets, ein passender dreckiger Look und schlichtweg einige fantastische Bilder bieten ein Fest für die Augen. Ein Beispiel wäre da die Szene, als die Polizisten zu dem Haus fahren, in dem Batman jemanden verhört hat. Wie die Kamera aus dem Schornstein voller Fledermäuse fährt und danach langsam auf das Polizeiauto zeigt, ist einfach großartig. Ebenso die Szene am Hafen, als das Schiff ausgeladen wurde. Den Shot, als die Kamera in der Vogelperspektive langsam immer höher fährt, bis man Batman auf dem Kran stehen sieht, könnte ich mir auch direkt an die Wand hängen. Snyder hat nicht nur ein Gespür für seine Figuren, sondern auch für die Welt und die Bilder, die er uns zeigen will.

Selbst die auditiven Aspekte des Films sind der Konkurrenz weit voraus. Keine Musikstücke anderer Blockbuster bleiben mir so nachhaltig im Gedächtnis wie die, die Hans Zimmer und Junkie XL hier geschaffen haben. Eine bessere Kollaboration kann sich kein Regisseur für seinen Film wünschen. Ein vollkommenes Werk nach dem anderen, die wie angegossen zu Snyders Szenen passen. Ob das bereits erwähnte Beautiful Lie im Opening, The Red Capes Are Coming zu Luthors Rede oder die fantastische Einführung von Wonder Woman mit Is She Still With You? – ich habe selten so einen wummernden, epischen und gleichzeitig einfühlsamen Soundtrack gehört.

Wie es sich für einen Superheldenfilm gehört, spart Zack Snyder auch nicht mit der Action. Das Gute daran ist, dass er sie auch kompetent inszenieren kann. Zu jeder Zeit hat man einen Überblick über das, was geschieht. Die Choreographien sind sauber, knallhart und erlauben sich dabei keine großen Fehler. Es gibt selten viele Schnitte, und wenn doch, dann weil es angemessen ist. Gerade bei der Verfolgungsjagd mit dem Batmobil sorgen die zügigen Schnitte für ein schnelles Tempo, ohne dabei unübersichtlich zu werden. Das passt zur Situation und unterstützt die temporeiche Verfolgungsjagd einwandfrei. Und auch im Finale bleibt Snyder sich treu. Es gibt zwar mehr Zerstörung, aber es bleibt dennoch in einem vergleichsweise kleinen Rahmen, da es nur um Doomsday, Wonder Woman, Batman und Superman in einem verlassenen Teil von Gotham geht. In diesem letzten epischen Kampf folgt ein Highlight auf das andere. Besonders in diesem Kampf ist die Action wortwörtlich gottgleich, wenn vor allem Wonder Woman ihr Können unter Beweis stellt. So gut wie hier hat man sie bisher noch nicht kämpfen sehen.

“Ich denke sie kannten noch nie eine Frau wie mich.”

Zum Cast muss ich wohl nicht mehr viel sagen. Neben den bereits genannten möchte ich nur noch Amy Adams als Lois Lane, Jeremy Irons als Alfred und Gal Gadot als Diana Prince erwähnen. Amy Adams ist ohne jede Frage eine der besten Schauspielerinnen unserer Zeit. Das hat sie bereits mehrfach bewiesen und auch hier tut sie es. Sie holt aus ihrer Rolle wirklich alles heraus und lässt selbst als Nebenfigur die anderen Schauspieler beinahe blass aussehen. Jeremy Irons wird dagegen als erfrischender Comic Relief genutzt. Die düstere Art der DCEU-Filme hat bis dahin nie viel Platz für Humor gelassen, doch Alfreds zynische Bemerkungen lassen mich doch immer wieder schmunzeln. Er ist die gute Seele in Wayne Manor und das Gewissen von Bruce – und das lässt er uns auch immer wieder wissen. Die größte Überraschung des Films ist aber Gal Gadot. Sie ist nur nicht unglaublich hübsch und charismatisch, sie passt auch wie die Faust aufs Auge zur Figur der Wonder Woman. Sie stiehlt in allen Szenen ihren die Kollegen gnadenlos die Show, unter anderem weil Snyder einfach weiß, wie er sie zu inszenieren hat.

Ein großer Streitpunkt an Snyders Filmen sind auch oft die Effekte. Besonders hier sieht man den Kontrast zur Konkurrenz. Die Effekte des MCU sind sehr organisch und sehen stets wie geleckt aus – beinahe das komplette Gegenteil von dem, was Snyder uns hier präsentiert. Dennoch sehe ich das nicht als Kritikpunkt, eher als Stärke des Films, als eigene Identität. Das CGI sieht hier noch sehr roh aus, beinahe unfertig, aber gleichzeitig hat es auch einen etwas dreckigen Look. Ich kann es schwer beschreiben, aber ich finde es durchaus passend und eine nette Abwechslung zu dem, was man sonst so in modernen Blockbustern sieht.

“Das Läuten kann man nicht mehr zurücknehmen! Er ist hungrig. Er hat uns gefunden. Und er kommt her!”

Trotz allem besteht Batman v Superman viel mehr als nur aus einem Clinch zwischen zwei Superhelden. Zack Snyder ließ es sich nicht nehmen und führte zusätzlich noch die restlichen Mitglieder der Justice League ein, der Film, der bereits anderthalb Jahre später im Kino floppen sollte und in ein paar Tagen in seiner wahren Pracht zu sehen ist. Diese Einführung halte ich nicht nur für gelungen, sondern auch für schlüssig, in Anbetracht der Story des Films. Wenn Luthor wusste, wer Batman und Superman sind, wieso sollte er dann nicht noch mehr Informationen über Metawesen haben? Dass Bruce diese findet, ist dabei nur logisch. Besonders geglückt ist dabei die Einführung von Gal Gadots Wonder Woman, die zunächst wunderbar als mysteriöse Frau, beinahe schon als Femme fatale agiert. Aber Snyder hat nicht nur die direkte Fortsetzung vorbereitet, sondern noch viel mehr.

Wo Man of Steel den Grundstein des DC Extended Universe gelegt hat, begann mit Batman v Superman der Weg von Snyders übergeordneter Story. Hier wird nämlich nicht nur die Geschichte von Superman fortgesetzt, sondern auch die Story der weiteren Filme vorbereitet. Zack Snyder nimmt es sich hier nur zur Aufgabe, sich um seine etablierten Figuren zu kümmern, sondern er denkt direkt weiter. Sein ursprünglicher Plan erstreckte sich über fünf Filme, von denen wir bisher zwei zu Gesicht bekommen haben. Keinen langen Phasenplan, kein riesiges Franchise, sondern eine gezielte Geschichte, erzählt über wenige Filme. Was daraus geworden wäre, kann man in diesem Film szenenweise erkennen. Besonders zwei Szenen stechen dabei hervor. Die Knightmare-Sequenz und die Flash-Szene. Vor allem die Knightmare-Sequenz lässt uns einen Blick auf das erhaschen, was uns erwartet hätte. Eine offenbar besiegte Justice League, ein gebrochener Superman und eine unterworfene Erde. Offensichtlich sollte im Verlauf der nachfolgenden Filme Lois Lane sterben und Superman dadurch zum Antagonisten werden. Das bestätigt auch die Flash-Szene, in der Ezra Millers Flash Bruce mitteilen will, dass Lois Lane der Schlüssel sei – ein Umstand, den ich vor allem deswegen sehr begrüße, weil Amy Adams eine der großartigsten Schauspielerinnen ist.

Wie weit Zack Snyder damit in seiner Version von Justice League gehen wird, ist bisher unbekannt. In wenigen Tagen ist es soweit und den Trailern nach zu urteilen, können wir uns auf viel Action, aber auch auf viel Story freuen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Charaktere auch in diesem Epos nicht zu kurz kommen werden. Vier Stunden wollen ja immerhin auch gefüllt werden. Schlussendlich bin ich jedoch davon überzeugt, dass sich jede einzelne Minute davon lohnen wird und Zack Snyder’s Justice League mindestens gelungen und vor allem genauso kurzweilig wie sein 2016 erschienenes Meisterwerk, Batman v Superman: Dawn of Justice, sein wird.

“Ding Dong, der Gott ist tot.” 

10.0
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